Unsere Geschichte - Edifors SA

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Unsere Geschichte

Info
Im Jahre 1946 wurde die Firma Edifors in Niederteufen gegründet. Ein junger Mann namens Edi Furrer (daher stammt der Name Edifors) suchte wie viele andere nach einer Beschäftigung und das war nach der Kriegszeit sicher nicht so einfach. Aus Büchern und anderen Quellen lernte er, dass die Bierhefe sehr viele lebenswichtige Vitamine enthält. Diese Hefe wurde damals wie heute zum Treiben von Backwaren verwendet und ist im rohen Zustand fast ungeniessbar.
Mit einer guten Idee im Kopf richtete sich Herr Furrer im Keller ein eigenes Labor ein, durch ein schonendes Verfahren wurde der Bierhefe die Bitterkeit und Treibkraft entzogen, ohne dabei die lebenswichtigen Vitamine zu zerstören. Die Prozedur, Hefe mit Kakao, Traubenzucker und Zucker zu einem feinschmeckenden Granulat zu verarbeiten, ist bis heute dieselbe geblieben. Um Menschen aller Altersstufen, vor allem auch hart arbeitenden Männern und Frauen, ein Produkt anbieten zu können, verarbeitete Herr Furrer die Hefe auch mit Süsswein und Melasse zu einem wohlschmeckenden Hefeweingetränk.
Heute haben wir sogar Kunden, welche aus Übersee anrufen, weil sie das Edifors auch in Florida nicht missen möchten. Im Jahre 1951 zügelte Herr Furrer nach Kreuzlingen an den schönen Bodensee, 13 Jahre später war die Firma Edifors an der Expo Lausanne mit einem Stand erfolgreich vertreten. Ein paar Jahre später bei einem Aufenthalt im Tessin entdeckte Herr Furrer im Gambarogno inmitten der schönen Natur, umgeben von Palmen und Kastanienbäumen, ein Stück Land, das damals Pianascio genannt wurde. Dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, befand sich zu jener Zeit eine Hühnerfarm.
Im Jahre 1960 wurde dann das „Paradiso-Edifors“ gebaut: die Fabrik, die Villa Mirasole, Häuser mit Wohungen für die Angestellten und ein grosses Treibhaus, wo früher sogar Bananen reiften. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren, als der Skisport noch nicht so populär und so sehr von Sponsoren abhängig war, wurden die Skirennen an einigen Orten mit Edifors-Startnummern durchgeführt, am Ziel gabs dann ein feinschmeckendes Schockoladegetränk mit Edifors-Granulat. Das zu einer Zeit, als der Holzski mit Lederriemenbindung, Hornschlitten und Kegelfängerhose aktuell waren. Die Rezepte sind immer noch dieselben wie vor einem halben Jahrhundert, die Vitamine in der Bierhefe sind unverändert geblieben und unsere zufriedene Kundschaft breitet sich täglich durch Weiterempfehlungen aus.
In dieser schweren Nachkriegszeit gab es kaum Maschinen, wenige Telefonanschlüsse und niemand hätte je geträumt, dass es einmal Computer gäbe. Ein guter Freund von Herrn Furrer machte sich zu Fuss und mit der Eisenbahn als erster Vertreter der Firma Edifors auf den Weg, um die Hefeprodukte anzubieten. Die Rechnungen und die Buchhaltung wurden fein und sauber mit Tinte und Feder geschrieben.Die guten Produkte fanden schnell Anklang bei der Kundschaft und durch Mund-zu-Mund-Werbung breitete sich der Kreis mit der Zeit in der ganzen Schweiz aus.
Die Eier mussten mit einem Leiterwagen und zu Fuss ins 3 Km entfernte Dorf Vira gebracht werden, das wurde dem Besitzer aber mit der Zeit zu mühsam, vor allem bei der steil abfallenden Strasse. Herunter kommt man immer, aber wie? Vor allem im Winter bei Schnee, manchmal geschah auch ein Missgeschick und der Schnee färbte sich mit Eigelb. Herr Furrer war sehr beeindruckt von der ruhigen Lage und der wunderschönen Aussicht auf den Lago Maggiore, so entschloss er sich, das Grundstück zu erwerben.
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